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Yanis Varoufakis in australischer Talkshow: „Bitcoin hat enormes Potenzial!“

Vor fast einem Jahr (wir erinnern uns: die Bitcoin Börse Mt.Gox brach zusammen und die Newsweek erklärte Dorian Nakamoto zum Bitcoin Schöpfer) diskutierte Andreas Antonopoulos in der australischen Radiosendung „Late Night Live“ mit einem Professor für Wirtschaftstheorie an der Universität von Athen über Bitcoin. Dieser Professor hieß: Yanis Varoufakis.

Varoufakis wurde erst kürzlich in den Mittelpunkt des Weltgeschehens katapultiert, da er nun der Finanzminister der neugewählten griechischen Regierung geworden ist. Griechenlands‘ Schulden will er umstrukturieren und ist deshalb auf Kollisionskurs mit dem Rest der Eurozone und hat sich sogar geweigert, mit der Troika, bestehend aus der Europäischen Kommission, der EZB und dem IWF zu verhandeln. Varoufakis ist nicht nur ein Kritiker der europäischen Finanzpolitik der vergangenen Jahren, sondern in seinen Blog-Beiträge stellte er klar, was er von Bitcoin hält.

Um eine lebhafte Diskussion zu erhalten laden Talkshows meist pro und contra- Seiten ein. Auch die „Late Night Live“ Show lud einen Bitcoin Unterstützer und einen hartnäckigen Skeptiker in die Show ein. Aber überraschend war, dass es nicht immer klar wurde, welcher der beiden Männer mit griechischem Blut der Unterstützer oder Skeptiker war.

Während der Moderator der Show, Phillip Adams, mit seinen Fragen scharfe Debatten auslösen wollte, stellte sich heraus, dass sich seine beiden Gäste tatsächlich auf viele Aspekte einigen konnten.

Während wir alle die Vorliebe des Anton Antonopoulos für die Blockchain-Technologie kennen, stellte sich heraus, dass Varoufakis diese vollständig erwiderte:

„[Bitcoin] ist ein schönes Stück der Mathematik, das die Schaffung eines dezentralen Netzwerks ermöglicht, in dem Vertrauen einfach aufgebaut werden kann, weil jeder den anderen überwachen kann. Es gibt kein Zentrum. Es gibt keinen Vormund. Es gibt keinen Hobbes Leviathan, der tyrannisch werden könnte und es fällt keiner in den Schlaf, wie es die Fed im Jahr 2008 auf dem Arbeitsmarkt machte.“

und:

„[Bitcoin hat] ein enormes Potenzial, Teile der sozialen Organisation zu verändern. Dies können wir uns noch gar nicht richtig vorstellen.“

Und auch wenn es stimmt, dass Varoufakis ein Kritiker der Geldpolitik des Bitcoin ist, widersprach ihm Antonopoulos nicht wirklich.

„Ich denke, dass Bitcoin eine Rolle sehr ähnlich digitalem Gold spielen wird und andere Kryptowährungen werden vielleicht tauglicher im Bereich der alltäglichen Tauschmittel sein“, sagte er. „Und vielleicht finden wir einen Weg, wie wir die Regierungen und Banker in dieses Projekt einbeziehen können.“

Darüber hinaus verständigten sich Antonopoulos und Varoufakis auch bei anderen Aspekten:

„Sie sollten nicht [in Bitcoin investieren bei einem US $ 1.000 Kurs pro Münze]. Das ist nichts für schwache Nerven. Es ist noch etwas, das sehr experimentell ist. „

Quelle: Cointelegraph.com – Aaron van Wirdum

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One comment

  1. Yanis redet aber nur über die Blockchain Technologie. Eine freie und dezentralen Bitcoin will er ausdrücklich NICHT! Im schwebt eine staatlich kontrollierte Blockchain vor, da gibt es keine Platz für freie Miner. Auch Transaktionen werden so staatlich kontrolliert!

    Wenn Yanis die Macht dazu bekommt wird er der erste sein den den freien, dezentralen Bitcoin verbietet!

    Bitte liest genau was er schreibt und nicht nur das was ihr sehen wollt!