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Walter Isaacson: „Bitcoin kann den Journalismus wiederbeleben“

Walter Isaacson ist ein US-amerikanischer Schriftsteller und Biograph. Er ist Präsident und CEO des Aspen-Instituts. Isaacson war Vorsitzender und CEO von CNN und Chef vom Dienst bei der Time. Die von Isaacson verfasste Biografie Steve Jobs war bereits vor dem Erscheinen Bestseller bei Amazon. Nun gab er bei einer Diskussionsrunde seine Meinung zum Bitcoin zum Besten:

Als Walter Isaacson darstellte, dass Bitcoin den Weg für mobile Zahlungen im Jahr 2015 ebnen könnte, lachte ein Moderator. Der versierter Autor und CEO von The Aspen Institute sagte auf CNBC:

„Ich denke, dass bahnbrechende Technologien, die das Finanzsystem, die Banken und das Kreditkartensystem stören werden, wichtig sind, damit wir leichtere Zahlungssysteme finden.“

Die Squawk Alley Podiumsdiskussion diskutierte gerade über Apple Pay, aber Isaacson schien weniger von dieser neuen mobilen Zahlungsidee begeistert zu sein:

„Das ist in Ordnung, wenn Sie eine Kreditkarte haben und Sie nicht einer der Menschen ohne Bankkonto sind.“

Isaacson wies darauf hin, dass zu Beginn des World Wide Webs, Tim Berners Lee versuchte, ein Protokoll für kleine Zahlungen und Cyberpayments zu installieren, um auf die Transaktionskosten und Zwischenhändler verzichten zu können. Doch der Plan misslang.

„Ich bin ein wenig enttäuscht, dass Apple Pay es nicht mit einem eigenen finanziellen System versuchte und  stattdessen beschlossen hat, es mit der Kreditkarten zu tun.“

Begeistert zeigt er sich von etwas anderem: „Bitcoin wird ein Katalysator sein.“ Dies gab Isaacson als Antwort auf die Frage, was mobile Zahlungen vorantreiben wird. Er stellte klar, dass er nicht von Bitcoin als Vermögenswert spricht. Vielmehr erklärte er, dass Micropayments, wie digitale Zahlungen in Höhe von 50 Cent, ein enormes Potenzial haben.

„Der Bitcoin ist momentan noch etwas kontrovers und einige Menschen, vor allem die Menschen in der New Yorker Börse betrachten ihn kritisch.“, sagte er. Aber der Bitcoin setzt sich durch bei jüngeren Menschen. „Es existiert ein Verlangen nach digitalen Währungen.“

Auch das Potenzial für Punktesammler und Kundenbindungsprogramme im Internet sah er als Chance. Benutzer könnten all diese Punkte in einer Online-Brieftasche speichern.

Gastgeber Kayla Tausche argumentiert, dass es diese Funktionen bereits in unserem traditionellen Bankensystem gebe. Und in der Tat, diese Funktionen klingen nicht besonders.

„Nein, ich glaube, dass uns unser aktuelles Bankensystem vor allem schützen will, was Veränderungen mit sich bringt – wie die Taxiindustrie vor Uber schützen will.“

Er stellte fest, dass es schwer ist eine Bank zu eröffnen, aber Bitcoin könnte dies möglicherweise erleichtern.

Dann stellte er nochmals auf das Potenzial der Micropayments oder Transaktionen ab, die weniger als einen Dollar übertragen. Diese könnten dafür verwendet werden, um digitale Zeitungen und andere kleine digitale Güter, die sonst angesichts der Transaktionskosten nicht verkauft werden könnte, zu bezahlen. Er griff auch auf Argumente zurück, die er erst kürzlich in einem Times-Artikel (die übrigens gerade erst begonnen hat Bitcoin für Abonnements zu akzeptieren) gebracht hatte. Bitcoin könnte verwendet werden, um Blog-Posts, Kunst, Lieder und eine ganze Reihe von kreativen Bemühungen im Internet zu honorieren.

„Sie könnten eine Wirtschaft erleben, in der die Menschen digitale Dinge für kleine Geldbeträge verkaufen können und ich denke, dass der Journalismus damit wiederbelebt werden könnte.“

Das gesamte Video finden Sie hier:

Artikel von Alissa Hertig, Cointelegraph.com

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