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Venezuela geht gegen Bitcoin vor

A crack in the wall. Flag of VenezuelaIm kriselnden Venezuela geht die Regierung nun rigoros gegen Bitcoin vor. In den vergangenen Tagen kam es immer wieder zu Verhaftungen von Bitcoin Minern, die offiziell jedoch nichts mit der Kryptowährung zu tun hatten. Inoffiziell scheint es sich aber um eine klare Kampfansage der Regierung an Bitcoin zu handeln.

Bitcoin News: Venezuela geht gegen Bitcoin vor

Der sozialistische Staat Venezuela ist schon länger in der Krise. Die Wirtschaft bröckelt und die Landeswährung, der Bolivar, liegt am Boden. Die Bevölkerung hat es schwer sich mit den grundlegendsten Lebensmitteln und Gütern zu versorgen, da eine immense Hyperinflation den Bolivar belastet. Als Alternative setzen viele Menschen in Venezuela auf Cryptocoins, wie Bitcoin.

In den letzten Wochen wurden aber immer mehr Bitcoin Miner verhaftet und deren Mining-Equipment beschlagnahmt. Offiziell wurden die Verhaftungen vorgenommen, da es sich bei den Minern um Kriminelle handelt, die beispielsweise Strom abgezweigt hätten oder Steuern hinterziehen würden.

Ende letzter Woche ging dann aber auch noch Surbitcoin, die größte nationale Tauschbörse für Bitcoin, vom Netz. Surbitcoin hat zwar seinen Sitz in den USA, wurde aber durch diverse Probleme mit der venezuelischen Bank Banesco quasi über Nacht vom nationalen Markt verdrängt. Insider vermuten hier einen Einfluss der Regierung, die Bitcoin schon seit geraumer Zeit kritisch beäugt.

(Bildquelle: © cil86 – Fotolia.com)

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