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Russland: Im August geht es Bitcoin an den Kragen!

kremlin-170665_1280Das vorgeschlagene Gesetz für das Bitcoin Verbot in Russland soll im August verabschiedet werden. Ein Rechtsexperte im Bereich der Kryptowährungen empfiehlt Unternehmen „aus der russischen Gerichtsbarkeit zu verschwinden“.

Bitcoin Verbot

Auf der aktuellen Bitcoin Konferenz, die derzeit in Moskau stattfindet, wurden mehr Details über den umstrittenen Vorschlag, Kryptowährungen in Russland zu verbieten, bekannt. Dies soll mit großer Wahrscheinlichkeit bereits im August geschehen.

Außerdem gab der geschäftsführende Gesellschafter der Anwaltskanzlei Tolkachev und Partner, Artem Tolkachev, einen Überblick über die geschätzten Geldstrafen, die für die Verwendung, Verbreitung (einschließlich der Informationen) und die Schaffung von „Geldsurrogaten“, d.h. das Schürfen der Kryptowährungen, auf russischem Gebiet erwartet werden können.

Die Verteilung des Bitcoin oder anderer Kryptowährungen soll eine Strafe von 5.000 bis 20.000 Rubel für den Einzelnen nach sich ziehen. Für Unternehmen liegt die Strafe bei 50.000 bis 1 Million Rubel.

Tolkachev erklärte auch, dass sich einzelne Personen keine Sorgen machen sollen, da es „keine kontrollierten Einkäufe“ geben wird. Allerdings empfahl er den Unternehmen und Firmen, die etwas mit Kryptowährungen zu tun haben, „aus der russischen Gerichtsbarkeit zu verschwinden“.

Laut einem Vertreter der russischen Piratenpartei, wird die Regierung dem russischen Bundesaufsichtsamt für Informationstechnologien und Kommunikation die Erlaubnis erteilen, Informationsquellen und Webseiten, ohne rechtliche Schritte einzuleiten auf die Blacklist zu setzen. Bereits im Januar wurden sieben Bitcoin Seiten blockiert.

Immerhin hat der stellvertretende Vorsitzende der Zentralbank der Russischen Föderation eine viel wärmere Haltung gegenüber Bitcoin und sieht ein Verbot der Kryptowährungen im Vergleich zu seinen Kollegen als unnötig an und spricht sich für eine intelligentere Regulierung aus.

Andere Teilnehmer der Veranstaltung äußerten auch ihre Ansichten über das drohende Gesetz. „Das Verbot wird gesetzestreuen Nutzern und Unternehmen die Fähigkeit der Bitcoin Nutzung nehmen, während Kriminelle Bitcoin weiterhin wie gewohnt nutzen werden“, sagte Evgeniy Sivkov, CEO von FBKA. „Wir werden im weltweiten Konkurrenzkampf weit zurückfallen.“

Sivkov fügt hinzu:

„Unsere Regierung sieht Bitcoin nicht als Währung. Die USA zum Beispiel hält Bitcoin entweder für eine Währung oder einfach nur als Vermögenswert. In Singapur wird der Bitcoin sogar als Dienstleister angesehen. Die Länder, die Bitcoin verboten haben, sind Bangladesch, Vietnam und Island. Willkommen im Club!“

Das Gesetz zum Verbot von Bitcoin wird voraussichtlich im August 2015 in Kraft treten.

Quelle: Cointelegraph.com – Allen Scott

Titelbild: Pixabay – Bluesnap CCO Public Domain

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