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Russland: Der Rubel auf historischem Tief / Leitzins wird erhöht!

Seit Januar hat die russische Währung (Rubel) beinahe 50 % an Wert verloren. Gründe hierfür sind die noch andauernden Konflikte mit der Ukraine und den daraus resultierenden Sanktionen aus dem Westen. Doch nun macht auch der fallende Ölpreis Russland zu schaffen. Wie wird es weitergehen?Der rasante Verfall der russischen Währung fusst auf der Angst vor weiteren Verschärfungen der westlichen Sanktionen im Zuge der Ukraine-Krise. Bereits jetzt kann man die ersten negativen Ergebnisse der Sanktionen bemerken: Die Konjunktur ist stark eingebrochen. Der Rubel fällt und fällt. Die Investoren ziehen Gelder in Höhe von mehreren Milliarden Dollar ab und die russischen Firmen haben nur noch beschränkten Zugang zu den internationalen Kapitalmärkten.

Als ob das nicht genug wäre, macht der sinkende Ölpreis den Russen, die von Öl- und Gasexporten stark abhängig sind, zu schaffen.

Rubel: Zentralbank zieht die Notbremse!

Die russische Zentralbank zog nun ein weiteres Mal die Notbremse und will gegen die steigende Inflation im Land und den rasanten Wertverlust des Rubel ankämpfen: Die Zentralbank hob den Leitzins um 6,5 % auf 17 % an. Zuvor wurde der Zins bereits auf 10,5 % angehoben.

„Die Entscheidung zielt darauf ab, die erhöhten Risiken einer Rubelabwertung und einer Inflation wesentlich zu begrenzen“ – Statement der Zentalbank

Und auch die Investoren sehen in dieser Anhebung des Leitzinses einen Schritt in die richtige Richtung.

„Das ist definitiv ein Schritt in die richtige Richtung. Das zeigt, dass sie ernsthaft besorgt sind, mit welcher Geschwindigkeit der Rubel nachgibt.“ – Jorge Mariscal, UBS

Wie es in Russland weitergeht hängt auch von den Sanktionen ab, die Europa und USA dem russischen Staat um Vladimir Putin auferlegt haben.

In einem früheren Artikel berichteten wir bereits darüber, ob Bitcoin als Lösung für die russische Bevölkerung in Frage kommen könnte. (zum Artikel)

Wie sehen Sie die Entwicklungen in Russland? Sind die Sanktionen der EU zu hart?

Quelle: WiWo

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