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Pontinha: Der Bitcoin als offizielle Währung?

Das Fürstentum von Pontinha (Portugiesisch: Principado da Pontinha oder Principado tun Ilhéu da Pontinha), ein selbsternanntes Land von Prinz D. Renato Barros, ist etwa 70 Meter vor der Insel Madeira gelegen und hat etwa eine Fläche von 178 Quadratmetern. Fort São José ist die Hauptstadt des Fürstentums Pontinha.

Artikel von Giulio Prisco, u.a. Autor bei CryptoCoinsNews.com

Im Jahre 1903 unterschrieb König D. Carlos I. von Portugal, Vorfahr von D. Renato Barros, einen Brief (das Original befindet sich im Tower of London), der erklärt, dass das Fürstentum Pontinha souverän ist. Derzeit wird der Fall von der internationalen Gemeinschaft, einschließlich der Vereinten Nationen untersucht. Prinz D. Renato Barros geht davon aus, die Rechte eines Landes, darunter die 200 Meilen-Zone, zu erhalten.

Kürzlich schrieb Prinz D. Renato Barros in einem Artikel, der in der Zeitung The Guardian veröffentlicht wurde:

„Ich habe sowohl einen portugiesischen Pass, als einen Pass für Pontinha (meine Passnummer ist 0001). Es gibt vier Bürger: ich, meine Frau, mein Sohn und meine Tochter. Ich bin die Polizei, der Gärtner, alles. Ich bin, was ich sein will – das ist der Traum, nicht wahr? Wenn ich mich dazu entscheide, dass Ich eine Nationalhymne haben möchte, kann ich sie wählen, und ich kann sie jederzeit ändern. Das gleiche mit meiner Flagge – blau heute, rot morgen. Natürlich ist meine Kraft nur hier absolut, wo ich der wahre Souverän bin. „

Eine souveräne Nation sucht eine Landeswährung

Auf Bitcointalk gibt es bereits eine Diskussionsrunde mit dem Namen „Pontinha: Eine souveräne Nationa sucht eine Landeswährung“ – die Idee ist, dass die Mikronation, wenn die Souveränität von der internationalen Gemeinschaft bestätigt wird oder zumindest von einigen Ländern anerkannt werden sollte, Bitcoin als offizielle Währung nehmen könnte. Nicht unbedingt die einzige offizielle Währung, aber eine der Amtswährungen.

Wenn so etwas passiert, wären die Auswirkungen riesig. Plötzlich würde Bitcoin aufhören, als halblegale unterirdische Kryptowährung von anarchistischen Hackern für Drogengeschäfte genutzt zu werden und wäre die offizielle Währung einer souveränen Nation.

Die winzige Insel könnte eine Zentralbank schaffen (vorausgesetzt, es gibt genug Platz um eine zu bauen), wo Kunden aus der ganzen Welt Bitcoin-Konten eröffnen könnten. Nach der jüngsten E-Residency-Option der estnischen Regierung, könnte das Fürstentum Pontinha eine E-Residenz werden, die offiziellen Rechtsstatus und Schutz für Unternehmen bieten könnte, die weltweit Bitcoin Dienstleistungen anbieten.

Deshalb richte Ich mich hiermit an die Leser mit sehr tiefen Taschen (Ich meine, wirklich tiefe Taschen), die ein weltveränderndes Projekt mit wirklich großen Auszahlungen starten möchten. Ich schlage vor, das Fürstentum Pontinha zu kontaktieren und das zu erreichen!

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One comment

  1. „Die winzige Insel könnte eine Zentralbank schaffen (vorausgesetzt, es gibt genug Platz um eine zu bauen), wo Kunden aus der ganzen Welt Bitcoin-Konten eröffnen könnten.“

    Warum? Bitcoin kann doch auch ohne Zentralbank dort offizielle Währung werden. Zumal Bitcoin und Zentral sich eh widersprechen. ;-)