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Pokerstars: Bitcoin und Pokern! Passt das?

pokerstarsKürzlich behaupteten die Online-Poker-Kritiker von PokerSite, dass einige „Branchen-Insider“ darauf hingewiesen haben sollen, dass die äußerst beliebte Website Pokerstars an einer Bitcoin Integration arbeiten würde.

Wie Sie vielleicht selbst wissen, gibt es immer wieder wilde Gerüchte um große Unternehmen, die scheinbar Bitcoin annehmen würden (und nein, Sie können Bitcoin immer noch nicht via PayPal versenden). Also anstatt unbestätigte Gerücht zu verbreiten, werde ich stattdessen einen Überblick über die drei Hauptgründe geben, warum es sich Pokerstars nicht leisten kann, noch länger bei der Bitcoin-Integration zu zögern:

1. Mehr Kunden durch einfachere Auszahlungen
Einige Staaten auf der ganzen Welt verbieten ihren Einwohnern die Teilnahme an Glücksspielen. Sie drohen damit Firmen, die Menschen daran teilnehmen lassen, zu bestrafen. Viele Spieler, die diese Verbote durch die Verwendung von virtuellen privaten Netzwerken (VPN) umgehen, können jedoch auf Spiele-Websites zugreifen zu können.

Aber dann kommt die größte Hürde von allen: Wie zahlen Sie Ihr Guthaben aus, wenn Ihre Bank mit dem Staat zusammenarbeitet, um Sie von Online-Pokerspielen abzuhalten? Und genau hier kommt der Bitcoin ins Spiel. Sie brauchen keine Bank, um Geld ein-oder auszuzahlen. Mit Bitcoin sind Sie Ihre eigene Bank.

2. Wettbewerbsvorteil durch verminderte Rake (=Tischgebühr)
Bitcoin ist billiger, als Fiat-Geld. Dies liegt daran, dass Fiat-Geld über Dritte (PayPal, Kreditinstitute, Western Union, etc.) übertragen werden muss. Und diese „Dienstleister“ verlangen eine Gebühr.

Da Bitcoin keine dritte Partei beschäftigt, sondern den Wert durch ein Open-Source-Protokoll überträgt, deren Nutzung für alle kostenlos ist, sind die Gebühren winzig. Das bedeutet, dass ein Online-Glücksspiel-Anbieter die Gesamtausgaben des Betriebs senken können und diese Einsparungen an die Spieler in Form einer niedrigeren Rake weitergeben können. Günstigere Gebühren ziehen immer Kunden an.

3. Kosten werden eingespart, da Betrugsrisiko gegen Null geht
Online Casinos versuchen immer ihre Ausgaben zu kürzen, wenn es um die Bearbeitungsgebühren geht, die mit der Verwendung des Fiat-Geldes einhergehen. Zusätzlich zu den Gebühren der oben genannten Drittanbieter gibt es zusätzliche Kosten, die der Bitcoin eliminiert.

Wie wäre zum Beispiel mit Rückbelastungen, wenn sich herausstellt, dass jemand Ihre Kreditkarte oder ihr Bankkonto gehackt und verwendet hat, um Poker zu spielen? Wie wäre es mit Überziehungsgebühren und Überweisungsgebühren von Banken? Und was ist mit der Gefahr von Hackerzugriffen auf die Datenbank, in der die Finanzdaten all Ihrer Kunden gespeichert sind? Bitcoin entkoppelt persönliche Identität von Zahlungen, so dass Identitätsdiebstahl unmöglich ist.

„Alles, was dezentral sein könnte, wird dezentral sein“ heißt es doch immer. Die Frage ist also, wann Pokerstars Bitcoin anbieten wird.

Also: Bitcoin und Poker? Das passt!

Quelle: CoinTelegraph.com – Amanda B. Johnson

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