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Microsoft will Bitcoin Technologie für ‚Internet der Dinge‘ nutzen

Microsoft Internet der DingeSeit dem Beginn der Bitcoin-Akzeptanz in den USA Anfang diesen Monats hat Microsoft global noch nicht begonnen, Produkte für Bitcoin zu verkaufen. Derzeit werden User, die Ihr Microsoft Konto mit Bitcoin laden möchten, auf $ 1.000 pro Tag und $ 5.000 Maximum eingeschränkt. Microsoft scheint auf eine weitere Klärung der Regulierungsbedingungen zu warten, bevor man weitere Pläne rund um den Bitcoin verfolgt.

Wie viele andere Unternehmen ist Microsoft bereit, Bitcoin zu testen, da dort die steuerlichen Fragen klar definiert sind. Mehr kann und will man bisher nicht tun. BitPay Vorstand Tony Gallippi hat die Motivation von Microsoft identifiziert:

„Microsoft möchte mit seinen Produkten auch Menschen in vielen Teilen der Welt erreichen, die keine Kreditkarte haben. Es ist schwierig für viele Verbraucher Geld auf ihre Konten bei Microsoft zu laden ohne Kreditkarte.“

Microsoft glaubt an die Technik hinter Bitcoin

Die Pläne von Microsoft sehen mehr vor, als das Aufladen der Konten mit Bitcoin. Im Gespräch mit CoinDesk, sagte ein Microsoft-Sprecher:

„Die Technologie hinter Bitcoin ermöglicht auch eine interessante Reihe von neuen Technologien in der Welt der verteilten, angeschlossenen Geräte.“

Obwohl das Wort „Internet of Things“, also das „Internet der Dinge“, nicht verwendet wurde, sind die Codewörter eindeutig. Microsoft fügt hinzu:

„Was auch immer wir tun können, werden wir auf intelligente Weise tun, um sicherzustellen, dass wir die Bedürfnisse unserer Kunden decken können und gleichzeitig lokalen Gesetzen und Vorschriften folgen.“

2015 erscheint der neue Entwurf des BitLicense, die einen großen Einfluss auf die amerikanischen Unternehmen und die Geschäfte in NYC haben wird. Auch andere Staaten wollen ihre digitalen Vorschriften anhand der BitLicense modellieren.

Das Internet der Dinge (Internet of Things )

Viele Menschen sind sich nicht darüber im Klaren, dass das Internet der Dinge bereits verstärkte Nutzung überall um uns herum erfährt. Laut einer aktuellen Umfrage des Statistical Analysis System (SAS) Institute, nutzen satte 18% der Industriemaschinen- Unternehmen IoT-fähige Geräte zur Kostensenkung und Effizienzsteigerung. Diese Entwicklungen sind nicht nur auf Großunternehmen in den traditionellen Produktionsstädten der Welt beschränkt; zum Beispiel verwendet der argentinische Kunststoffhersteller Petrobras Zarate Temperatursensoren in ihrer Fabrik, die sicherstellen, dass ihre Kunststoff unter den optimalen Bedingungen geformt werden. Ein weiteres Beispiel ist die Paketverfolgung bei DHL. Auch hier wird die neue Technik bereits angewendet, um den Standort von Paketen zu verfolgen.

Das „Internet der Dinge“ hat also besonders weitreichende und sichtbare Effekte in der Automobilindustrie. Laut einer McKinsey-Studie könnte man jährlich 100.000.000.000 $ USD aus Unfallschäden einsparen, wenn IoT-Technologien weiter umgesetzt werden würden. Mit einem verbundenen und „intelligenten“ Stromnetz könnte man auch Milliarden von Dollar in der jeweiligen Branche einsparen. Cisco prognostiziert, dass 50 Milliarden Geräte im Jahr 2020 mit dem Internet verbunden werden sein; Gartner schätzt die Branche des „Internet der Dinge“ auf einen Wert von $ 1.900.000.000.000.

Microsoft und IBM sind nur zwei der großen Namen, die das „Internet der Dinge“ mit dem Blockchain im Kopf durchsetzen wollen.

Quelle: Cryptocoinsnews.com – Caleb Chen

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