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Marco Streng: „Ich verstehe, dass Bitcoin für einige verrückt klingt, aber in vielerlei Hinsicht verfolgt es den gleichen Weg wie das Internet und ich denke, es wird die Welt genauso tiefgreifend verändern“

Mit Gewissheit über die Zukunft von Bitcoin zu schreiben, ist wie beim Pferderennen auf ein bestimmtes Pferd zu setzen, das auf jeden Fall die Triple Crown gewinnen wird. Tatsache ist, dass sich die Technologie in jede Richtung entwickeln könnte. Die Gesetzgebung könnte alles verändern. Aber ohne Spekulationen macht das doch auch keinen Spaß. Marco Streng, der CEO von Genesis Mining wagt es, die unmögliche Frage zu beantworten.

Gerade weil Genesis Mining eines der größten Bitcoin Unternehmen der Welt ist, ist Streng bestens über neue Technologien informiert.

„Es gibt eine Menge Innovation und Forschergeist in der Mining-Welt. Die Fortschritte reichen von innovativen Rechenzentrums-Strukturen, intelligenten und leistungsfähigen Mining Monitoring-Lösungen, bis hin zu optimierten Chip-Designs für die unteren Nanometerskalen.“

Rechenzentren werden immer größer und die kleinen Miner, die ihre Rigs von daheim bedienen, haben kaum noch Chancen, sich selbständig am Mining zu beteiligen. Die Frage ist deshalb, ob der durchschnittliche Nutzer der neuen Ära des Minings folgen wird oder Bitcoin insgesamt ablehnt. Während die Währung noch immer die regulatorisch freie Währung darstellt, haben die frühen Einsteiger nichts weniger als Utopie vorhergesehen. Große Unternehmen sind so anfällig für Korruption wie jede andere Organisation, lautet das Argument.

8btc.com fragte Streng, ob die Verschmelzung / Zentralisierung des Minings schaden oder helfen wird:

„Was die Menschen oft vergessen, ist, dass je höher die Gesamtleistung im Mining-Netzwerk ist, desto weniger anfällig ist Bitcoin. In den frühen Tagen konnte eine private Person genug Einfluss nehmen, um Bitcoin zu kontrollieren, indem sie eine ausreichend große Investition in Hardware machte. Diese Zeiten haben sich geändert und es ist viel schwieriger, das zu tun. „

Eines der größten Hindernisse nach wie vor ist die Schulung von Millionen von Menschen, die glauben, Bitcoin ist eine Randbewegung, eine Modeerscheinung, die in einigen Jahren verschwinden wird. Aber momentan schafft es Bitcoin mit kleinen, aber bemerkenswerten Erfolgen in den Mainstream, wie die Annahme von Bitcoin Spenden von Rand Paul für seine neue Präsidentschaftskampagne auf seiner Website. Und die Technologie gewinnt weiterhin hochkarätige Unterstützer aus der Industrie. Aber selbst mit einer rosa-roten Brille kann niemand sagen, dass Bitcoin bereits Mainstream ist.

Streng denkt nicht, dass wir allzu lange darauf warten müssen:

„Die von uns, die in den späten 80er und frühen 90er Jahren geboren wurden, wuchsen mit dem Internet als wichtigen Teil unseres Lebens auf. Wir mussten diese Technologie nicht annehmen, wir mussten einfach nur lernen, sie zu benutzen und wir mussten unsere Eltern davon überzeugen, dass es notwendig ist, unsere Verbindung zu aktualisieren. Veränderungen sind schwer, und wir sahen, wie ältere Generationen damit kämpften, anstelle von Bibliotheken Google zu verwenden und anstelle von Radioshack Amazon. Auch, wenn einige Menschen dagegen sind und das Thema viel Negativität enthält, hat sich das Internet doch durchgesetzt und das tägliche Leben von Milliarden von Menschen verändert. Ich verstehe, dass Bitcoin für einige verrückt klingt, aber in vielerlei Hinsicht verfolgt es den gleichen Weg wie das Internet und ich denke, es wird die Welt genauso tiefgreifend verändern.“

Die Zeit wird zeigen, ob Marco Streng richtig liegt.

Eine Sache ist jedoch sicher: viele der hoch informierten Kritiker haben gesagt, dass Bitcoin nie so lange überleben werde, wie Bicoin bisher überlebt hat.

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