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Jeffrey Tucker – Betrug treibt den Bitcoin Kurs in die Höhe!

Jeffrey TuckerEs ist kein Geheimnis, dass die Kryptowährungsszene voller Betrug ist. Einige der hochkarätigsten Bitcoin Betrüge wie Mt. Gox rufen Mainstream-Presseberichterstattungen auf die Tagesordnung und verstärken das fehlgeleitete Klischee, dass Kriminelle die primäre Benutzergruppe des Bitcoin sind. Viele in der Bitcoin-Gemeinschaft machen sich deshalb verständlicherweise Sorgen. Allerdings sieht der Anhänger der “Austrian Economics”, Jeffrey Tucker, einen Silberstreifen, denn Tucker sagt, dass die Verbreitung von Betrugsfällen eigentlich ein preissteigerndes Zeichen für die Branche ist, weil Betrüger dazu neigen, sich rund um angehende Industriezweige mit Sprengkraft zu vereinigen.

Jeffrey Tucker: Silberstreif am Horizont

Der Ökonom, Autor und häufige Bitcoin Konferenzsprecher Jeffrey Tucker philosophierte in einem Blog-Eintrag mit dem Titel „Eine Theorie des Betrugs“ über Betrüger.

„In Bezug auf eine Konferenz, die ich in zwei Wochen besuche, hat es eine große Kontroverse zu einem der rund 50 Referenten gegeben. Viele Leute denken, er ist ein Betrüger, ein Mann, der mit einer neuen Kryptowährung ein Ponzi- Pump-and-Dump-System verfolgt.“

Tucker spielt hierbei natürlich auf die Kontroverse rund um GAW CEO und PayCoin Schöpfer Josh Garza an, der bei der nordamerikanischen Bitcoin Konferenz in Miami auftreten soll. Einige in der Bitcoin Gemeinschaft glauben die Münze sei ein Betrug und, dass Garza sie auf der Konferenz vermarkten will, schmerzt der Bitcoin Glaubwürdigkeit (und die der Kryptowährungsindustrie im Allgemeinen).

Ohne auf die Echtheit des PayCoins einzugehen, sagt Tucker, dass, obwohl es Betrug im Überfluss in der Bitcoin Szene gibt und viele Menschen dadurch negativ beeinflusst werden, sollte die Gemeinschaft einen Silberstreif am Horizont erkennen.

„Aber lassen Sie eine tiefere Frage stellen: Warum sind Betrüger so vom Bitcoin angezogen? Die Antwort ist eigentlich schmeichelhaft. Betrüger sind die bösen Vetter echter Unternehmer. Sie sind wachsam, wenn es um neue Möglichkeiten geht. Sie werden von Unternehmen angezogen, die beliebt sind. Sie sind sich dessen zutiefst bewusst, was nach der Meinung der Menschen das nächste große Ding sein wird. Ihr Interesse an Bitcoin ist also eigentlich ein -preissteigerndes Zeichen. Ich würde mir mehr Sorgen um diesen Markt machen, wenn Betrüger nicht daran interessiert wären.“

Er belegt dies mit der Vielzahl von Betrügern während des Aufstieg des Internets, der Eisenbahn, und der Heimbibliotheken. Obwohl sie eine Vielzahl von negativen Presseartikeln produzierten, hat die Anwesenheit von Betrügereien es nicht geschafft, diese Branchen am Gedeihen zu hindern. Vielmehr verweisen sie auf das große Potenzial hinter diesen Branchen. Tucker glaubt, dass das gleiche für Bitcoin Betrügereien gilt.

Also das nächste Mal, wenn ein CEO mit Kundengeldern verschwindet, ein Mining-Unternehmen auf geheimnisvolle Weise aufhört Auszahlungen zu tätigen oder Betrüger einen Weg finden, einen legitimen Bitcoin Service zu manipulieren, ist es okay, Empörung und Sorge zum Ausdruck zu bringen. Aber sobald die anfängliche Angst vorbei ist, erinnern Sie sich an Jeffrey Tuckers‘ Beobachtung, dass die anhaltende Verbreitung von Betrug im Bereich des Bitcoin zeigt, dass die Branche randvoll mit Potenzial ist.

Titelbild: Gage Skldmore (CC Lizenz) https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/
Q
uelle: CryptoCoinsNews.com – Josiah Wilmoth

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2 comments

  1. Tucker ist kein Österreicher, sondern Anhänger der „Austrian Economics“, das ist nicht ganz eindeutig ausgedrückt. ;)

  2. Danke für den Hinweis!