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Hat der Cryptsy CEO die Anleger bestohlen?

Bitcoin KursDer Bitcoinmarkt kommt nicht zur Ruhe. Letzte Woche noch war es der Bitfinex-Hack und in dieser Woche ist es die Börse Cryptsy. Diese schloss zwar bereits im Januar, aber nun kommt heraus, dass der Grund für die Schließung kein Hack aus dem Jahre 2014, sondern eine Veruntreuung durch den damaligen CEO sein könnte.

Bitcoin News: Hat der Cryptsy CEO die Anleger bestohlen?

Potentielle Neuanleger konnte der Bitcoinmarkt in diesen Wochen wohl nicht gewinnen. Der Bitfinex Hack gilt als einer der größten aller Zeiten und die Verluste wurden auf die Anleger abgewälzt. Kaum ist diese Nachricht so richtig gesackt, ereilt Bitcoininvestoren der nächste Nackenschlag.

Der CEO der im Januar geschlossene Kryptobörse Cryptsy Paul Vernon behauptete noch Anfang des Jahres, ein Hack in 2014 hätte das Unternehmen Bitcoin im Wert von knapp 7 Millionen und Litecoin im Wert von fast 2 Millionen gekostet. Dieser Verlust resultierte dann in der Insolvenz der Börse.

Eine Sammelklage der Anleger, ein Insolvenzverwalter und gut ein halbes Jahr später kommt nun heraus, dass Vernon offensichtlich über den Zeitraum von 2 Jahren Bitcoin im Wert von 3,3 Millionen US-Dollar selbst abgezweigt und die Beweise dafür systematisch vernichtet hat.

Vernon soll sich zurzeit in China befinden, wo er an seiner neuen Kryptobörse Bitebi9 arbeitet. In Anbetracht der neuen Erkenntnisse bezüglich der Cryptsy-Insolvenz dürften die Nutzerzahlen der Börse jedoch überschaubar ausfallen.

(Bildquelle: © fotomek – Fotolia.com)

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