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Financial Times: Wird der Bitcoin 2015 zusammenbrechen?

blockchain 2.0In der aktuellen Financial Times gibt es eine Rubrik, in der die Autoren Prognosen für das kommende Jahr bieten; vom Ölpreis bis hin zu den nächsten Schachzügen von Putin. Auch der Bitcoin hat einen Weg in die Financial Times Liste mit der Überschrift „Wird dies das Jahr, in dem Bitcoin und die anderen Kryptowährungen zusammenbrechen?“  gefunden.

Die Antwort lautet:

„Nein. Es gibt zu viele Interessierte, die viel Geld in Bitcoin investiert haben und bei schlechten Nachrichten weiteres Geld investieren werden, um so einen dramatischen Einbruch der Kryptowährungen zu verhindern.

Dennoch stehen die Chancen für Bitcoin, der die beliebteste Währung dieser neuen Art von selbstbestimmten Finanzinstrumente ist, zu einer Mainstream-Währung zu werden bei Null. Der Kurs steht seit Monaten bei rund $ 350 pro Münze was große Verluste für diejenigen bedeutet, die während des $ 1.200 – Hochs im vergangenen Jahr investiert haben.

Hinzu kommt eine Menge an hochkarätigen Skandalen im vergangenen Jahr, wie der Zusammenbruch der in Tokio ansässigen Börse Mt. Gox im Februar, und man kann erkennen, dass es ist nicht eine Frage des ob, sondern des wann ist: Wann verliert die Öffentlichkeit gänzlich das Interesse an diesem Experiment?“

Wie man den Artikeln der Mainstream-Finanzpresse oftmals entnehmen kann, haben die Schriftsteller einfach noch nicht mitbekommen, dass der Bitcoin Preis momentan nicht wichtig ist.

Im Jahr 2014 war Bitcoin eine sehr schlechte Investition für Spekulanten, aber eine sehr gute Investition für Risikokapitalgeber. Sie investieren in Startups, weil sie sehen, dass das Volumen der Bitcoin-Transaktionen und die Annahme des Bitcoin von Verbrauchern und Händlern gleichermaßen boomen, ohne ein Anzeichen einer Verlangsamung. Der Bitcoin ist auf dem besten Weg die Finanzmittel mit sogenannten „Killer-Applikationen“ grundlegend zu revolutionieren. Risikokapitalgeber verstehen dies und einige ihrer Investitionen werden großzügig ausbezahlt.

Die Nummer eins der Bitcoin „Killerapplikationen“ ist der relativ niedrige Preis der Bitcoin-Transaktionen. Unabhängig davon, ob der Bitcoin Preis bis zu $ 1000 steigt oder auf $ 1 sinkt, Sie können immer Geld über das Bitcoin-Netzwerk senden und empfangen und sparen eine Menge an Transaktionsgebühren. Eine weitere Killer-Applikation ist die Anonymität von Bitcoin sowie der entsprechende Datenschutz. Kombinieren Sie die zwei und Sie werden die kommende Welle von störenden Änderung in der  FinTech Branche sehen.

Business-Autoren verstehen dies nicht, aber Risikokapitalgeber tun es.

Quelle: Cryptocoinsnews.com – Giulio Prisco

Titelbild: Jason Benjamin Flickr https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/

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