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DogeCoin: Merged-Mining als Lösung?

Heute ist ein wichtiger Tag in der Geschichte des Dogecoin.“ – langer_hans (Dogecoin-Entwickler)

Diese Aussage konnten die Dogecoin-Anhänger heute Nachmittag in den einschlägigen Foren lesen. Nach langer Zeit mit sinkender Hashrate und stark zurückgehendem Kurs, ist es nun endlich soweit. Schier unendliche Diskussionen wurden geführt bis heute endlich bekannt gegeben wurde, wie es in Zukunft weitergehen soll.
Um das Netzwerk vor möglichen 51 % - Angriffen zu schützen, soll in kürzester Zeit das sogenannte „Merged-Mining“ integriert werden. Das oberste Ziel der Entwickler war, das Netzwerk abzusichern und wieder interessanter für Miner und Investoren zu machen. Mit dem AUX-PoW-Algorithmus soll dieses Ziel nun erreicht werden.

Im Nachfolgenden sollen die vier wichtigsten Fragen geklärt werden, die sich nun wohl jeder Miner stellt.

 1. Was ist „Merged-Mining“?

„Merge“ ist englisch und bedeutet so viel wie „verbinden“ oder „verflechten“.

Das Merged-Mining erlaubt es dem Miner, für mehr als nur eine Blockchain zu minen. Die Vorteile hierin liegen auf der Hand. Die eingebrachte Hashrate wird auf beide Coins angerechnet, das Netzwerk wird dadurch sicherer gemacht und der Miner erhält die doppelte Bezahlung.

Einen weiteren bekannten Fall des fusionierten Minings kennt man von Namecoin, der sich an die Blockchain des Bitcoin gehängt hat.

2. Welcher Coin kommt hier in Frage? 

Grundsätzlich kommt für das Merged-Mining jeder PoW-Coin in Frage. Für den Dogecoin wäre es jedoch wichtig, dass sich ein Coin anschließt, der eine hohe Hashrate besitzt. Aktuell wäre hier Litecoin am Interessantesten. Charlie Lee, der Entwickler von Litecoin, schlug bereits im April und kürzlich erneut vor, die beiden Coins gemeinsam zu minen. In der Mitteilung der Dogecoin-Entwickler wurde jedoch ausdrücklich erwähnt, dass man sich nicht allein auf Litecoin fixieren will.

3. Wie sind die Reaktionen auf die Mitteilung?

Die meisten Dogecoin-Anhänger sind froh darüber, dass nun endlich Bewegung in die Entwicklung des Coins kommt. Zu groß war die Angst vor weiteren 51 % - Attacken. Viele beklagen jedoch, dass die Entscheidung zu spät gekommen sei, da nun einige Coins bereits auf den nicht kompatiblen Proof-of-Stake-Algorithmus (PoS) umgestiegen seien und damit nicht mehr schürfbar sind. Als interessierter Partner kam einst der NobleCoin in Betracht, der in den nächsten Wochen jedoch auf PoS umgestellt wird.

4. Was kann man in Zukunft vom Dogecoin erwarten?

Falls ein gemeinsames Mining mit dem Litecoin umgesetzt werden kann, dann ist die Sicherheit des Netzwerks garantiert. Eine 51 % - Attacke wird weder Doge- noch Litecoin befürchten müssen. Sollte aber kein passender Mining-Partner gefunden werden, wird sich nicht viel ändern.
Für den Dogecoin-Kurs könnte die Umstellung bedeuten, dass Investoren wieder vermehrt einkaufen, da die Sicherung der Blockchain allgemeine Beständigkeit und Sicherheit impliziert. Genauso gut kann es aber auch sein, dass durch die vielen Coins, die geschürft werden, der Preis sinkt, denn die Miner müssen ihre laufenden Kosten decken.

Zusammenfassend bleibt den Dogecoin-Anhängern nichts weiter übrig, als abzuwarten. Die Veränderung hin zum AUX-PoW ist auf jeden Fall ein kleiner Schritt in eine erfolgreiche Zukunft des Memecoins.

Haftungsausschluss: Der Autor hält seit Beginn einen kleinen Anteil an Dogecoins.
zuerst erschienen auf: CCN

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