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Coyno – Steuererklärung für Bitcoiner!

coynoGrundsätzlich gibt es in Deutschland eine Regelung, die besagt, dass alles besteuerbar ist. Und dies gilt auch für Bitcoin und Altcoins! Allerdings wäre das nicht weiter problematisch, wenn es nicht diese ganzen Zusatzregelungen geben würde, die eine Versteuerung erst so richtig kompliziert machen. Verkauft ein Händler seine eingenommenen Bitcoins nicht sofort, muss er bei einem späteren Verkauf die Kursschwankungen beachten. Hat er dabei einen Gewinn oder Verlust gemacht, muss er diesen angeben und versteuern. Da dies auf Dauer unübersichtlich wird, haben zwei Experten aus Berlin den Service „Coyno“ gegründet, der die Steuererklärung kinderleicht machen soll.

Am 19. September wurde Coyno gegründet, hinter dem Levin Keller und Erasmus Hagen stehen. Levin Keller hat als privater Bitcoin-Trader und Kenner der Probleme der Bitcoin-Szene in Deutschland und Europa erkannt, dass es Zeit für eine Software-Lösung ist, die das Problem der Steuererklärung für Bitcoin- und Altcoin-Händler nachhaltig und vollständig löst.
Erasmus Hagen, gebürtiger Däne, ist als kreativer Kopf tätig, der die Verwendung von Coyno für den Nutzer so angenehm wie möglich machen soll. In der Londoner Start-Up Szene hat er bei vielen Projekten mitgearbeitet.

Warum Coyno?

Das Ziel von Coyno ist es, den Bitcoin-Nutzern zu erklären, welche Regelungen Sie zu beachten haben, wenn Sie mit Bitcoins und Altcoins gehandelt haben.

“Wir bereiten Ihre Daten für die Nutzer auf und berechnen die Steuerlast nach den verschiedenen Methoden wie zum Beispiel LIFO (last in first out) oder FIFO (first in first out). Anschließend können Sie Ihre Unterlagen für die Steuererklärung und die notwendige Buchhaltung generieren und bequem ausdrucken und archivieren. Wir bieten sozusagen die Steuererklärungs-Software für Bitcoin.“ – Levin Keller, CEO

Die Betonung liegt hier eindeutig auf „Steuererklärungs-Software“, denn eine Steuerberatertätigkeit schreibt das Bestehen der Steuerberaterprüfung und die Zulassung als Steuerberater vor. Der angebotene Dienst wird für private Kunden kostenlos sein. Gewerbliche Nutzer können sich einen Premium-Account anlegen, der gleichzeitig weitere Features anbietet.

Levin Keller und Erasmus Hagen: Die Köpfe hinter Coyno.

Erstmals nutzen können die Bitcoiner die Software gegen Ende des Jahres. Im Moment wird noch an der Software geschrieben. Danach werden Einladungen an die ersten Nutzer verschickt, die sich für eine Beta-Einladung angemeldet haben. Zunächst soll die Software noch auf Bitcoin fokussiert sein. Altcoins werden aber in Zukunft auch in das Angebot mit aufgenommen.

Zur Zielgruppe der Berliner zählen neben privaten Investoren hauptsächlich Händler, die Bitcoin in ihrem Geschäft/Unternehmen akzeptieren. Auch für Freelancer wird es eine spezielle Möglichkeit geben, die es ihnen ermöglicht, Rechnungen mit einem QR-Code zu versehen und diese dann zu versenden. Der eingegangene Betrag wird dann sofort in der Steuererklärung verbucht.

Zur Zeit ist Coyno noch von den Gründern finanziert, aber über eine Seed-Runde wird bereits mit Investoren verhandelt. Sobald die Finanzierung gesichert ist, wird Coyno weitere Entwickler einstellen, sagt Levin Keller.

Zum Ende des Artikels bleibt nur eine Frage:
Warum gab es Coyno nicht schon viel früher? ;)

„Zunächst galt es die rechtlichen Grundsatzentscheidungen abzuwarten. Außerdem haben wir penibel den Markt analysiert und das Geschäftsmodell überarbeitet. Ein gutes Produkt braucht seine Zeit. Und jetzt hoffen wir mit Coyno auch eher vorsichtige und auf eine saubere Buchhaltung bedachte Geschäftsleute endlich zu Bitcoin bringen zu können. Dafür freuen wir uns auch auf das Feedback aus der Community.“ – Levin Keller, CEO von Coyno

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