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BitLicense: Software-Entwickler brauchen keine Lizenz – Ben Lawsky

Benjamin_Lawsky_pictureDer Vorschlag zur New Yorker „BitLicense“ ist sicherlich mehr als umstritten. Natürlich gibt es viele Menschen, die glauben, dass der Bitcoin nicht reguliert werden sollte und wiederum andere glauben, dass die derzeitige Finanzordnung genauso gut auf virtuelle Währungen angewendet werden könnte. Aber während dieser Vorschlag Händler zur Meldepflicht verpflichtet, bleibt eine Frage noch zu beantworten: Müssen sich Software-Entwickler im Bereich des Bitcoin eine „BitLicense“ anschaffen?

Diese Frage wurde scheinbar gestern basierend auf einem Bericht von Reuters beantwortet. Laut diesem Bericht äußerte Benjamin Lawsky, Superintendent der New York State Department of Financial Services, dass Software-Entwickler keine Lizenz benötigen werden.

Der erste Vorschlag der „BitLicense“ wurde der Öffentlichkeit im Juli 2014 vorgestellt; der überarbeitete Vorschlag soll Ende Oktober veröffentlicht werden. Lawsky gab vor kurzem einen Vortrag an der Benjamin N. Cardozo School of Law in New York City und erwähnt das Problem der Software-Entwickler und deren Anforderungen:

„Grundsätzlich regulieren wir Finanzvermittler. Wir sind nicht an einer Regulierung der Software-Entwicklung interessiert. Um das klar zu stellen: Wir haben nicht die Absicht, Software als Software selbst oder Software-Entwicklungen zu regulieren. Beispielsweise wird ein Software-Entwickler, der eine Wallet-Software entwickelt und diese den privaten Kunden zur Verfügung stellt, keine Lizenz benötigen.“

Die BitLicense war der erste Versuch einer Staatsregierung in den Vereinigten Staaten die virtuellen Währungen um den Bitcoin zu regulieren.

Lawsky sagte, dass eines der Probleme darin bestand, dass die Banken, die durch seine Abteilung reguliert wurden, keine Dienstleistungen im Bereich virtueller Währungen ohne die vorherige Zustimmung des NYDFS anbieten konnten. Er fügte hinzu, dass, während unabhängige Entwickler und Unternehmen keine Lizenz benötigen werden, Banken aber eine solche BitLicense brauchen.

Lawsky sah sich mit viel Kritik aus der Bitcoin-Gemeinschaft über viele Aspekte seines Vorschlags konfrontiert, vor allem, weil sie glaubten, dass die Anforderungen Innovationen und die Ausbreitung des Bitcoin erschweren würden. Lawsky jedoch unterstützt weiterhin den Vorschlag, und sagte mehrfach, das dieser zwar nicht perfekt ist, aber ein guter erster Schritt gewesen sei. Er hat auf vielen Veranstaltungen über den Vorschlag der BitLicense gesprochen. Demnächst hält er auf der Konferenz Money 20/20 eine Grundsatzrede. Money 20/20 wird zwischen dem 2. und 6. November im Aria in Las Vegas stattfinden.

Quelle: CoinTelegraph – Carlo Caraluzzo (Orginalfassung)
T
itelbild: Wikipedia – Department of financial services

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