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Bitcoin & Co.: Die Zukunft des Zahlungsverkehrs? – SPD diskutiert öffentlich über Bitcoin

Bonn_Bundestag_Plenarsaal1Wer am Freitag, den 17. Oktober in Berlin ist, sollte sich als Bitcoin-Anhänger diesen Termin nicht entgehen lassen. Die SPD lädt zur Diskussionsrunde im Paul-Löbe-Haus ein.

Neben Vorträgen von Dr. Jens Zimmermann, Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion für Zahlungsdienste und Kryptowährungen, Prof. Dr. Franziska Boehm (Universität Münster, Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht), Jens Münzer (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht), Jörg Platzer (Bundesverband Bitcoin) und Prof. Dr. Katharina Zweig (Technische Universität Kaiserslautern, Fachbereich Informatik) wird es auch die Gelegenheit geben, sich bei einem Imbiss persönlich auszutauschen.

Es folgt die Pressemitteilung zur Diskussionsrunde über den Bitcoin mit der SPD am 17. Oktober in Berlin.

Sehr geehrte Damen und Herren,

für die einen ist sie der Vorreiter einer Revolution im Zahlungsverkehr, für die anderen ein neues Spekulationsobjekt mit kurzer Halbwertszeit: Die Kryptowährung Bitcoin.

Bitcoin gilt als die erste dezentrale digitale Währung. Der Gesamtwert der aktuell über 13 Millionen weltweit im Umlauf befindlichen Bitcoin beträgt knapp 5 Milliarden Euro. Auf dem Markt gibt es derzeit mehrere hundert solcher digitaler Währungen. Ursprünglich als neues Zahlungsmittel im Onlinehandel gedacht, hat sich Bitcoin mittlerweile auch zu einem Spekulationsobjekt für Hochrisikoanleger entwickelt. Bei einem weitgehend unregulierten Markt waren schnell hohe Renditen erzielbar.

Für ihre Befürworter läuten Bitcoin die Zukunft des dezentralen Zahlungsverkehrs ein; praktisch für die Verbraucher und unbeeinflusst von Finanzaufsicht oder Zentralbanken. Seitens des traditionellen Finanzdienstleistungssektors und der staatlichen Stellen überwiegen die skeptischen Einschätzungen. Weder die steuer- und aufsichtsrechtliche Bewertung noch Fragen des Daten- und Verbraucherschutzes sind abschließend geklärt.

Kryptowährungen könnten den bargeldlosen Zahlungsverkehr in Zukunft kundenfreundlicher machen. Für die SPD-Bundestagsfraktion steht aber fest: Verbraucherschutz und Finanzaufsicht müssen gewährleistet sein.

Wir wollen deshalb diskutieren, welche Chancen und welche Risiken in Kryptowährungen stecken. Kann eine tragfähige Regulierung mit wirksamen Regeln zum Verbraucher- und Datenschutz etabliert werden, ohne die Innovationskraft neuer Zahlungsplattformen zu beschädigen?

Lothar Binding, MdB, Finanzpolitischer Sprecher
Lars Klingbeil, MdB, Netzpolitischer Sprecher
Dr. Jens Zimmermann, MdB, Mitglied des Finanzausschusses

Termin:
FREITAG, 17.10.2014

Von 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr

Deutscher Bundestag – Paul-Löbe-Haus
Raum 4.900 (Europasaal) – Eingang West (ggü. Kanzleramt)
Platz der Republik 1, 11011 Berlin

Anmeldungen werden bis zum 15. Oktober entgegen genommen: Anmeldung

Titelbild: Wikipedia – Qualle ( GNU-Lizenz für freie Dokumentation)

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