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Ben Lawsky warnt vor „cyber 09/11″ und Finanzierung des Terrorismus durch digitales Geld

Ben Lawksy, der Verfasser des umstrittenen Gesetzesentwurfs „BitLicense“ und New Yorker Superintendent of Financial Services, hat vor einem möglichen „cyber 9/11“ – Angriff auf US-Banken gewarnt.

Dies äußerte Lawksy bei einer Präsentation an der Columbia Law School am 25. Feburar. Die Vorstellung eines „Armageddon ähnlichen“ Angriffs auf amerikanische Finanzinstitute, könnte laut den Prognosen von Lawsky schlimmere Auswirkungen haben als die Finanzkrise im Jahr 2008, die durch Hypothekenprodukte verursacht wurde.

Die Gesetzgeber sehen die Lösung in einer besseren Regulierung der Banksicherheit und in einer größeren Kontrolle ihrer internen Anti-Geldwäschekontrollen.

Doch dieser neue Vorschlag war schon jetzt der Kritik aus Finanz- und Bitcoin – Kreisen ausgesetzt. Im Gespräch mit CoinTelegraph erklärte David Mondrus, Gründer von The Blockchain Factory und The Bitcoin Association, folgendes:

„Die Banken arbeiten schon heute zusammen mit der Bundesregierung an der Sicherheit, Gefahrenanalyse und Erkennung von Gefahren. Die jüngsten Verstöße von JPMC und anderen wurden von Akteuren auf Landesebene durchgeführt. Der neue Vorschlag von Lawsky der staatlichen Niveauregulierung würde nichts daran ändern, um dieser Gefahr zu begegnen.“

Lawksy verwendete die Rede auch dafür, um die Verbindungen zwischen Geld, das international versendet wird und dem Terrorismus zu ziehen.

„Das Geld ist der Sauerstoff, der das Feuer, hier den Terrorismus, antreibt. Ohne riesige Mengen an Geld auf der ganzen Welt versenden zu können, würde der internationale Terrorismus nicht gedeihen können.“

Die Bemerkungen stützen sich auf die gleichen Argumente, die er schon früher brachte, um eine Regulierung des Bitcoin durch die umstrittene BitLicense zu begründen.

„Bisher fühlt es sich so an, als ob der große Vorteil die Anonymität wäre. Wir haben im Laufe der Jahre gelernt, dass, wenn man große internationale Transaktionen über das Internet anonym tätigt, dies oft ein Paradies für Geldwäscher und Terroristen ist. „

Auf offizieller Ebene wurden die „umfangreichen Untersuchungen und Analysen“ der New Yorker Abteilung für Finanzdienstleistungen noch nicht veröffentlicht. Diese Analysen sollten eine Sonderregelung des Bitcoin durch die BitLicense rechtfertigen.

Lawsky neueste Aussage beziehen sich auf die neuesten Nachrichten, die berichten, dass durch eine Reihe von Hacker-Angriffen gegen internationale Großbanken ein Schaden von 300 Millionen US-Dollar entstanden ist. Durch die Erhöhung der Regulierung hofft Lawsky, Schutz vor den gefürchteten Cyber-Angriffen auf Finanzinstitute zu finden.

Mondrus sieht jedoch eine andere Motivation hinter diesem Schritt:

„Es ist einfach eine andere Möglichkeit der  Regulierung. [… Es] ist ein gutes Beispiel dafür, wie staatlicher Zwang als „marktbasierte Lösung“ dargestellt wird, obwohl es das nicht ist.“

Trotz der großen Pläne scheint die Amtszeit von Lawsky zeitlich begrenzt. Gerüchten zufolge soll er im Rahmen einer Regierungsumbildung aus seinem Amt ausscheiden. Ob er noch lang genug im Amt ist, um seine Vorschriften zu erlassen, ist unklar.

Quelle: Cointelegraph.com – Charlie Richards

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