Home / Allgemeines / Auf ein Wort mit: Jaron Lukasiewicz, CEO von Coinsetter

Auf ein Wort mit: Jaron Lukasiewicz, CEO von Coinsetter

Jaron Lukasiewicz, dessen Bitcoin-Börse, Coinsetter, in diesem Sommer nach zwei Jahren Arbeit online ging, hat Anfang dieser Woche gute Vorschläge für die in New York erwartete BitLicense gemacht.

Es funktioniert einfach nicht mit der Technologie; es ist unmöglich„, sagte er zu den vorgeschlagenen Offenlegungsvorschriften. Außerdem äußerte er gegenüber Yahoo! News: „Ich denke, es ist auch eine komplette Verletzung der Privatsphäre.

Wir hatten die Möglichkeit, zusammen mit Lukasiewicz über Coinsetter, die

Vorschriften und New York City im Allgemeinen zu sprechen.

CoinTelegraph: Coinsetter wurde am 24. Juli vollständig ins Leben gerufen. Wie waren die letzten Wochen seit dem Verlassen der Beta-Phase für Sie?

Jaron Lukasiewicz: Dies war eine der aufregendsten Zeiten meiner Karriere. Wir sehen stetiges Wachstum bei den aktiven Benutzern und auch wöchentlich beim Handelsvolumen; am wichtigsten für mich ist, dass unsere Kunden eine sehr positive Erfahrungen mit unserer Börse zum Ausdruck gebracht haben.

CT: Erzählen Sie uns über die Reise bis zum heutigen Zeitpunkt. Coinsetter wurde Ende 2012 gegründet, als ein Bitcoin 8 Dollar  wert war.

JL: Bitcoin war bei ungefähr 7 Dollar, als ich das Unternehmen gründete. Jeder, der zu diesem Zeitpunkt aktiv war, wird  sich daran erinnern, dass die Dinge damals ganz anders waren. Meine Freunde lachten mich für die Gründung einer „Handelsplattform für Spielgeld“ aus. Jetzt lachen sie definitiv nicht mehr und wir bieten jetzt eine führende, institutionelle Börse in einem der spannendsten Teile der Tech-Industrie an.

CT: Der Schwerpunkt des Unternehmens hat sich seit diesen frühen Tagen geändert. Was sind einige der Herausforderungen, auf die man bei der Bereitstellung der Bitcoin-Liquidität für Händler oder Geldautomaten achten muss, die Sie nicht vorhersehen konnten?

JL: Das internationale SWIFT-Netz ist der branchenweit größte Konkurrent für den Bitcoin. Jeder der Sendung von Geld durch Banküberweisung über langsame Netzwerke durchführt, weiß  über die Working-Capital-Komplexität bescheid.

CT: Wie denken Sie über die von der NYDFS vorgeschlagenen Regelungen für die so genannte BitLicense?

JL: Ich hoffe, dass die endgültigen Regelungen im Einklang mit den Möglichkeiten der Bitcoin-Technologie in Kraft gesetzt werden. Wir wollen vollständig mit den Vorschriften übereinstimmen und bisher ist es aus technologischer Sicht nicht möglich einige der vorgeschlagenen Regelungen zu erfüllen.

CT: Trotz schwebender Regulierung; würden Sie New York als Ziel für Bitcoin-Unternehmer empfehlen?

JL: Ja. New York City ist der geeignete Ort für Bitcoin.

 

Originalartikel auf Cointelegraph.com von Armand Tanzarian (english). Vielen Dank für die Erlaubnis, den Artikel zu verwenden!

About BTC-Germany

Check Also

Byteball

Byteball Interview (Teil 1): Crypto der 3. Generation, Witnesses, IOTA vs. BYTEBALL

Eine der spannendsten Cryptocurrencies ist und bleibt für mich Byteball. Auf Facebook hatte ich schon ...