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Auch Venezuela und Australien sagen Bargeld den Kampf an

Gibt es bald kein Bargeld mehrDas sich in der Hyperinflation befindliche sozialistische Venezuela wird zum 2. Januar den 100-Bolivar-Schein entwerten, während die Steuerministerin Australiens ankündigte die 100-Dollar-Note ihres Landes in Kürze aus dem Verkehr ziehen zu wollen. Gute oder schlechte Nachrichten für den Bitcoin?

Bitcoin News: Auch Venezuela und Australien sagen Bargeld den Kampf an

Nachdem in diesem Jahr bereits Indien Teile der eigenen Bargeldwährung entwertete und damit ein wirtschaftliches Chaos auslöste, welches vor allem die arme Bevölkerung traf, versuchte es am 12. Dezember Venezuela mit der Entwertung des 100-Bolivar-Scheins. Die Folge waren Aufstände, Massenproteste und Unruhen, die nur durch Polizeieinsätze eingedämmt werden konnten. Venezuelas Präsident Maduro reagierte mit einer Aufhebung der Entwertung, zumindest bis zum 2. Januar 2017. Und auch Australien will einen Teil der eigenen Währung abschaffen, wie Ministerin Kelly O’Dwyer auf Anraten einer Steuerexpertengruppe bekanntgab.

Immer wieder werden Steuerhinterziehung, illegale Transaktionen und die fortschreitende Verbreitung digitaler Zahlungsmöglichkeiten als Argumente für die Abschaffung des Bargelds genannt, doch geht es vielmehr darum größeren Banken die Chance zu geben Negativzinsen einzuführen und dem Staat eines Landes noch mehr Kontrolle über die Finanzen seiner Bürger zu verschaffen.

So wird jede weitere abgeschaffte Banknote Alternativen, wie Bitcoin, interessanter machen und Marktkapitalisierung und damit den Kurs einer Alternativwährung stärken.

(Bildquelle: © Gina Sanders – Fotolia.com)

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