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Bitcoin: Coinbase geht den zentralen Weg! Gehen Sie mit?

Bei vielen Nutzern war Coinbase lange Zeit sehr beliebt. Innovativ, sicher und leicht zu bedienen. Das waren nur drei der Vorteile von Coinbase. Mit der Zeit haben sich allerdings viele Kunden von Coinbase abgewendet, weil der Dienstleister den eigentlichen Grundsätzen des Bitcoin nun widerspricht, die jeder Bitcoiner so sehr schätzt.

Der Bitcoin galt anfangs als unreguliertes, dezentrales und freies digitales Geld, das jeder am eigenen Rechner erschaffen kann. Seitdem hat sich viel getan. ASIC-Miner haben die „alten“ Rechner abgelöst und überall wird über eine Regulierung gesprochen. Doch viele Grundsätze, wie Anonymität, Privatsphäre etc. gelten auch heute noch bei vielen Anbietern.

Coinbase hat jedoch leider die Seiten gewechselt und geht nun den Weg einer eigenen Regulierung. Was zweifellos auch Vorteile mit sich bringen kann.

Nachfolgend finden Sie fünf gute Gründe, warum Sie Coinbase nicht mehr nutzen sollten oder gerade deshalb nutzen sollten:

1. Coinbase spioniert seine Nutzer aus!

Wie wir von BTC Germany vor kurzem schon berichtet haben, verfolgt Coinbase Transaktionen zurück, um an Informationen über die Herkunft der Bitcoins zu kommen.

2. Mitarbeiter sind ehemalige „Homeland Security“ – Anhänger!

Unter den Angestellten von Coinbase gibt es ein „government affairs department“. Hierin befinden sich ehemalige Regierungsmitarbeiter, wie John Collins, ein ehemaliger Berater des “US Senate Committee on Homeland Security and Governmental Affairs”. Zu Sicherheitszwecken wurden hier Nachbarn von Nachbarn überwacht und weitere Maßnahmen betrieben, die ein tiefer Eingriff in die Privatsphäre der Menschen waren.

3. Coinbase schließt Accounts von Menschen, die ungewollte Transaktionen durchführen!

Viele Nutzer, die mit ihren Bitcoins Drogen gekauft haben, wurden von Coinbase informiert, dass ihr Account geschlossen wurde. Außerdem wurden Konten geschlossen, die mit LocalBitcoins in Zusammenhang gebracht werden konnten. Dies bedeutet, dass die Nutzer überwacht werden. Wollen Sie das?

4. Coinbase sammelt Daten zur Kreditwürdigkeit der Nutzer!

Um der Regulierung gerecht zu werden, sammelt Coinbase einige Daten, um die Nutzer zu verifizieren. Hierzu zählen auch Informationen über die Kreditwürdigkeit der Nutzer. Fragen Sie sich auch, was das mit dem Kauf-/ Verkauf von Bitcoin zu tun hat?

5. Die neue Börse ist lizenziert!

“Licensing is when the government takes away your right to do something, and then sells it back to you.”

Die meisten Bitcoin Börsen sind global und für jeden frei zugänglich. Coinbase hingegen hat den Dienst für 97,5 % der Weltbevölkerung verwährt, indem sie die Börse nur für 24 Staaten von Amerika geöffnet haben. Hier wurden ganz klar nur die Interessen einer Regierung vertreten, ohne Rücksicht auf den Kunden.

Diese Entwicklung läuft gegen die Vorstellungen der Bitcoin Entwickler, die ein dezentrales System im Kopf hatten, das nicht von Regierungen überwacht werden kann. Fraglich ist, ob in Zukunft nicht alle Bitcoin Unternehmen gezwungen werden, den zentralen Weg zu gehen. Die BitLicense wird in der nächsten Woche veröffentlicht und noch im 1. Quartal 2015 als Gesetz umgesetzt. Dann sollten auch weitere Staaten mit einer Regulierung folgen. Vielleicht ist Coinbase einfach nur ein Vorreiter, dem all die anderen Unternehmen folgen (müssen). Den Sicherheit bringt dieser Weg auf alle Fälle mit sich.

Quelle: Cointelegraph.com – Amanda B. Johnson

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